Tagebuch, 17. November 2009: Nebel
Nässe überall, eine unglaubliche Luftfeuchtigkeit welche sich über Nacht über uns gelegt hat. Schon früh bin ich auf meinen Füssen. Noch sehe ich die vielen Sterne und die Sichel des Mondes. Ich quere eine sandige Ebene und suche den Aufstieg auf den vorgesehenen Tafelberg. Erst bei hellerem Licht realisiere ich, dass in den weiten Senken Nebel liegt! Was für Aufnahmen, was für Momente, Momente auch mit den langen Schatten, kurz nach Sonnenaufgang. Dank diesen Schatten sehe ich das Licht. Was für ein Privileg, „Licht“ zu sehen…
Nebel-Gipfel N23°56.033 E26°07.097 H: 998m. Mittag: N23°53.965 E26°03.318
Carlo zieht seine weiten Wege, um zu erkunden, zu erforschen, wo seine uralten Wege sich dahinziehen. Unermüdlich hängt er seinen Ideen nach, bis das Mosaik von Wegzeichen komplett sein wird. Eine ihm, nur ihm, eigene Energie hat sich seit Jahren an ihn angedockt und sein Inneres ist dabei mit von der Partie. Auch Rückschläge, Anschläge, Intrigen, Verleumdungen und Neid können ihn von seinem Pfad nicht abbringen. Es ist für mich ein grosses, ein einzigartiges Privileg, mit einem Forscher wie Carlo Bergmann zusammenarbeiten zu dürfen.
Biwak: N23°53.769 E26°01.950
